Lockruf der Wildnis - Zurück in Panama

Reisebericht März 2007

 Last Update: 16.09.2011

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von links: Johnson, Gustavo und ich

Mein Kurzaufenthalt in Panama im März 2006 hatte bei mir den Appetit auf mehr geweckt, und so machte ich mich im März 2007 erneut auf den Weg und gönnte mir diesmal etwas mehr Zeit.

Da ich die Ciudad de Panamá schon kennen gelernt hatte, legte ich den Schwerpunkt diesmal auf das gut erreichbare Umland, etwas abseits von Shopping Malls und Hauptstraßen.

Natürlich hatte ich neben dem Sightseeing auch genügend Zeit eingeplant, um meinen heranwachsenden Wald in Augenschein zu nehmen.

Zur Vorbereitung hatte ich extra einen VHS-Kurs in Spanisch belegt, was allerdings für kaum mehr als ein gepflegtes "Hallo, wie geht's?" reichte. Aber immerhin - es kam gut an.

Um die Zeit in Panama effektiv zu nutzen, begleitete Gustavo mich wieder die ersten Tage und führte mich zu vielen spannenden Orten. So konnte ich das Land sehr intensiv erleben, mit Aus- und Einblicken, die ich sonst wohl nicht so schnell gewonnen hätte.


Puente de las Americas

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Gepflegte Gastlichkeit
 
Die Hinreise verlief diesmal absolut problemlos - einschließlich pünktlicher Flugabfertigung, ruhigem Hinflug über das weiße Grönland nebst netter Sitznachbarin und gestrenger, aber reibungsloser Abfertigung in den USA. Auch die mitternächtliche Mietwagenübernahme sowie die Fahrt durch das wie ausgestorbene Panama City klappte prima, auch ohne Straßenkarte und mit nur spärlichen Hinweisen.

Aber es KANN doch gar nicht alles glatt laufen? Stimmt, das fest gebuchte Hotel war zwar hübsch und sauber, aber eben bereits voll belegt. Erst nachdem ich mich anschickte, in der Hotel-Lobby zu nächtigen, organisierte man für mich um 1 Uhr nachts ein - eher minderwertiges - Hotel als Alternative.

Dank der Intervention von Gustavo konnte ich dann am nächsten Tag doch noch meine Suite beziehen, wobei das wohl bedeutete, dass dafür jemand anderes auf seine feste Buchung pfeifen konnte.

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Rund um Gamboa


gut ausgebaute Straße mitten durch den Wald

Auch wenn die Straßen mitunter abenteuerlicher sind als bei uns, so ließ es sich dennoch gut und entspannt fahren.

Höchste Zeit für ein wenig mehr Kontakt mit Flora und Fauna. Es ist schon beeindruckend, was die Natur hier so alles an Finessen hervorbringt.


Brücke über Chagres-Zufluss in Panama-Kanal


Riesenameisen

Da sind z.B. die größten Ameisen, die ich je gesehen habe; sie sind bestens organisiert und leben in Symbiose mit den Bäumen.

Und auch die Abwehrstrategie der Bäume ist faszinierend. Nützt den Bäumen aber nichts, die Affen haben eine raffinierte Strategie entwickelt, trotzdem an die Früchte heranzukommen, ohne sich zu verletzen: Sie springen vom Nachbarbaum hinüber, halten sich an einer Frucht fest und verzehren in Ruhe die anderen, lassen sich zum Schluss zu Boden fallen.

 


stachelbewehrter Baum


Hotelanlage in Gamboa

Auf der Tagesordnung stand u.a. ein abstecher in den Gamboa Nationalpark, der direkt an der Mündung des Rio Chagres in den Panama-Kanal liegt.

Hier residierte einst die Projektleitung für den Kanalbau. Heute können es sich betuchte Touristen in der Anlage gut gehen lassen. 

Auf dem rechten Bild kann man ein Stück des Rio Chagres flussaufwärts sehen, nebst der komfortablen Poollandschaft, die angenehme Kühlung verspricht.


Außenanlage des Hotels

Der Pool bot sich für uns auch eher an als der vorgelagerte See - der gehörte den einheimischen Tieren.

Wir sahen zumeist Schildkröten und Enten, flankiert von einem friedlichen Kaiman, der sich von uns mit Weißbrot füttern ließ.

Die andere Spezies auf dem See waren schaulustige Touristen - überwiegend Amerikaner und teils stark verfettet, was Ursache für die bedenkliche Schieflage unseres Bootes war. 

Ziel der Bootstour war es, auf den Kanalsee hinaus zu fahren und neben manch anderem Getier die Brüllaffen und Kragenäffchen zu beobachten. Wobei erstere ihrem Namen voll gerecht wurden und dank der ausgeprägten Akustik deutlich einfacher auszumachen waren...

...die Kragenäffchen hingegen lassen sich nur mit Brot oder Leckereien locken - was natürlich untersagt ist und was deshalb auch kein Tourist jemals machen würde! :-)

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Mit dem Kanal-Express nach Colon

Der Kanal-Express bringt einen in die berüchtigtste Stadt Panamas: Colon

Die Express-Fahrt war ganz nett - zumal es ein gutes Stück des Wegs direkt am Kanal entlang ging. Kleiner Tipp: Am besten in Fahrtrichtung links sitzen - der Blick nach rechts bietet deutlich weniger Sehenswertes.

Immerhin ist im Fahrpreis von 22$ pro Richtung ein Gratis-Kaffee aus Pappbechern enthalten.


Eingang zum Freihandelshafen

Von da aus ging es weiter mit dem Wagen, den Gustavo zwischenzeitlich über die "Carretera de la muerte" (Straße des Todes) bewegt hat - wobei die Straße meines Erachtens ihrem Ruf nicht so richtig gerecht wurde, ich hatte mir Schlimmeres darunter vorgestellt.

Wegen des Freihandelshafens - nach Hong Kong der zweitgrößte der Welt - prallen hier Kommerz und Wohlstand auf bittere Armut und in der Konsequenz auch auf Kriminalität und Prostitution.


Slums


"Straße ohne Wiederkehr"

Touristen wird normalerweise dringend vom Besuch dieser Stadt abgeraten - zu dicht liegen "zivilisierte" und "kriminelle" Straßenzüge beieinander.

Dank meines Guides fühlte ich mich allerdings recht sicher und traute mich auch, so manches Foto aus dem fahrenden Auto heraus zu schießen.

Zu sicher, denn Gustavo wurde recht nervös, als wir in stockenden Verkehr kamen und bat mich, die Kamera und Wertgegenstände verdeckt zu halten.


zwei Straßen weiter - gepflegter Mittelstand


Underground-Treff für Insider

So "stolz" ich auch darauf bin, trotz Warnungen in dieser Stadt gewesen zu sein - es lohnt kaum den Besuch, denn es gibt wirklich wenig Sehenswertes.

Immerhin - das Hühnchen im Lokal war exzellent und spottbillig. Und dass es maximal Plastikgabeln als Besteck gab, diente vermutlich auch nur der Sicherheit.

Schön, dass unser Auto in der Zwischenzeit nicht ausgeräumt wurde und wir noch einen Freund von Gustavo trafen, der als Guide und Insider quasi unsere persönliche Versicherung war.



Der Ganove in der Mitte sieht mir täuschend ähnlich

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Karibik-Seite - Hinein in den Urwald


Gatun-Schleusen

Die Karibik-Küste von Panama ist noch schlecht erschlossen, und es gibt nur sehr wenige Straßen dorthin.

Eine führte uns direkt vorbei an Gatun-Schleusen im Norden, hautnah an den Schleusentoren und Containerschiffen über eine abenteuerliche Drehbrücke.


vor den Schleusen


Fort Sherman

Weiter ging's zum Fuerte Sherman, einer ehemaligen Kasernenanlage der Amerikaner, die sich demnächst prächtig touristisch entwickeln dürfte - die Lage ist einfach traumhaft ...

... dann durch den als Nationalpark ausgewiesenen Urwald. Ob das Wegegeld wirklich dem Urwald zugutekommt oder eher dem Beamtenapparat, sei mal dahingestellt. :-)

Es bot sich an, auf der "Straße" zu bleiben, denn aus dem Dickicht würde man schon nach wenigen Metern kaum mehr den Weg zurück finden.

Zudem gehört dieses Terrain den Tieren, worunter manche sein mögen, deren Giftcocktail ich nicht begegnen möchte.

Auf der Straße wäre ein Jeep hilfreich gewesen - dann hätte unser Wagen nicht so oft aufgesetzt. Aber wir hatten noch Glück: Zwei Stunden später setzte heftiger Regen ein, der Weg wäre für uns unpassierbar gewesen. 

Habe gelernt: Trockenzeit auf Pazifikseite => mehr Regen auf Karibikseite

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Fort San Lorenzo

Unser Ziel war das Fort San Lorenzo, mit dem die Spanier damals den Zuweg zum Rio Chagres gegen die Piraten sicherten ...

... bis Henry Morgan kam und die Festung nicht von der Seeseite angriff, sondern vom wenig gesicherten Landesinneren her.

Die Ruine ist ein interessanter Anlaufpunkt für Touristen, ist aber noch nicht überlaufen.

Von hier bietet sich ein fantastischer Blick auf die Mündung des Rio Chagres ins Karibische Meer.

Besonders eindrucksvoll fand ich das Elefantengras, dem ich hier zum ersten Mal begegnete. Man versucht des wuchernden Grases Herr zu werden, indem man es abbrennt, doch schon nach wenigen Tagen wachsen erneut junge Triebe - das Unkraut par Excellence.

Dieses Gras wurde von den Amerikanern im frühen 20. Jahrhundert in Panama eingeführt, um damit die Kanalhänge zu stabilisieren. Genützt hat es nicht allzu viel, aber mittlerweile ist dieses Gras an vielen Stellen  in Panama anzutreffen. Insbesondere Schlangen fühlen sich in diesem dichten Gras sehr wohl ...

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Rio Chagres flussaufwärts

Vom Kanal führte der Rio Chagres flussaufwärts zu einem Stausee, der genutzt wird, um den Wasserstand im Kanal stabil zu halten.

Noch ein Stück weiter oben hieß es vom Auto umsteigen in geeignetere Beförderungsmittel, nochmals rund 1h auf dem Fluss ...

.. vorbei an einigen Indianerdörfern, und mit einer kurzen Stippvisite in einem Seitental.

Auf dem 10-minütigen Fußmarsch dorthinein gab es wieder wunderbare Beispiele für die prächtige Flora und Fauna!


Cascada cerca de la aldea indígena Embera Tusipono

Zeit für ein kurzes Bad!

Schade nur, dass kurz vorher eine ganze Touristengruppe eingefallen war.

Trotzdem war das Bad sehr erfrischend - und vermutlich der Beginn einer ausgeprägten Erkältung...

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Embera Drua Indianer

Ankunft im Indianerdorf - Gustavo war hier schon sehr oft und hat einen guten Draht zu dem Stamm.

Apropos Draht: das Dorf hat - neben Schule und Basketball-Feld - tatsächlich auch ein Telefonhäuschen :-)

 

Man lebt hier noch recht ursprünglich, was auch zu einem Teil dem Tourismus geschuldet ist, der mittlerweile zur Haupt-Einnahmequelle geworden ist. Unter dem Gemeindezentrum befindet sich der "Markt" (die Familien verkaufen an die Touristen selbst hergestellte, handwerkliche Arbeiten, die teils wunderschön waren).

Den Brustschmuck als Top tragen die Frauen übrigens für die Touristen, sagte man mir. Wie immer das zu verstehen sein mag.


der gekochte Fisch war delikat

Zeit fürs Mittagessen - der im Fluss gefangene Fisch war hervorragend, und auch das Obst, dass wir vom Markt mitgebracht hatten, wurde uns lecker zubereitet serviert.

Über die Reste des Obstes freuten sich dann die Kinder des Dorfes - gehört quasi zum "Ritual".


Fingerfood


für die Touristen

Den Touristen zuliebe veranstaltet man Folklore-Tänzchen - so was hatte auf mich allerdings eher abstoßenden Charakter.

Spannender war dann auch der Leguan, der den Weg ins Dorf fand. Die Touristen fanden's exotisch, die Einheimischen leckten sich die Lippen... :-)


Leckerei


 

Oberhalb des Dorfzentrums leben diejenigen Indianer, die sich dem touristischen Trubel entziehen.

Direkt im Wald oberhalb des Dorfes liegt dann etwas versteckt der Medizin- und Kräutergarten. Der Garten mit den spirituellen Kräutern dagegen ist streng geheim.


Medizingarten

Zum Ende des Ausflugs stand ein angenehm erfrischendes Bad im Rio Chagres an. Die Prianha-ähnlichen Fische sind übrigens völlig harmlos, sagte man mir! :-)

Das Finale war ein interkulturelles Stammestreffen mit dem Tourismusminister Johnson (2.v.r.) und der inoffiziellen Delegation aus Deutschland ... ich bin auch auf dem Bild, und eindeutig daran zu erkennen, dass ich eine Badehose statt eines Lendenschurzes trage! :-D

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Kontraste

Panama ist voller Kontraste!

Nur selten findet man alte und schäbige Fahrzeuge. Die teils etwas einfach wirkenden Bushäuschen werden rege genutzt, der öffentliche Nah- und Fernverkehr scheint gut zu funktionieren.

Auch wenn manches Gebäude entlang der Straße sehr einfach und nicht gerade "grundrenoviert" aussieht, so ist doch alles sehr sauber.

In der Hauptstadt gibt es riesige, gut besuchte Luxus-Einkaufstempel, die Ihresgleichen in Good Old Europe suchen ...

... andererseits spielt sich viel  entlang der Straßen ab. Da findet man mitunter auf wenigen Metern nebeneinander eine Autowerkstatt, ein Restaurant, eine Klinik und einen kleinen "Supermarkt" (mit Chinesen als Inhabern).

Noch extremer geht es bei den Behausungen zu.

Neben prächtigen, gut eingezäunten und bewachten Villengegenden ...

... gibt es armseligste Hütten, gestaffelt nach
- Stein
- Wellblech
- Holz und Schilf
mit dennoch zufriedenen Menschen.

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El Vaille

Um nach El Vaille zu kommen, fährt man auf der vierspurig ausgebauten Panamericana Richtung Westen. Die Straße ist gesäumt von stellenweise mannigfachen Einkaufsmöglichkeiten.

Nach einer Stunde Fahrzeit verläuft die Straße relativ parallel zur Pazifikküste, die hier sehr gut erschlossen und bebaut ist - hier befinden sich auch die Wochenend-Badestrände der Städter.

Dann - wenn man das Wegweiser nach El Vaille denn gefunden hat - führt die nach Norden abgehende Stichstraße berghoch zum Rand des ehemaligen Vulkans.

Der Weg ist immer wieder gesäumt von kleinen Siedlungen und wunderschön blühenden Bäumen und gepflegten Gärten.

Der Krater selbst ist so riesig, dass ich ihn nicht als solchen erkannt hätte.

In dem Ort traf ich auch Sven, einen deutschen Aussteiger, der jetzt ein kleines Andenkenlädchen betreibt. Vor ungefähr 12 Jahren hatte er 1000 Hektar Wald an der Karibikküste gekauft, für schlappe 30.000 DM. Heute ist das Land, das 2km entlang der Küste und 5km ins Landesinnere verläuft, rund 2Mio US$ wert!

Das Dumme ist nur: Er möchte das Land nicht verkaufen, sondern den Wald erhalten, aber mittlerweile gibt es genügend Spekulanten, die diese Gebiete gerne erschließen und die Flächen "übernehmen" würden. Hoffentlich kann Svens panamaische Frau ihm helfen, seine Rechte zu wahren.

Sven lud mich gleich zu einer Besichtigung ein; leider fehlte mir die Zeit.

 

Gustavo musste mich natürlich in ein kleines Reptilienmuseum führen. Immerhin überwand ich mich, die Schlange zu streicheln (ächz!), und das bei meiner ausgeprägten Abneigung gegen diese Tiere!

Da gefiel mir der Markt schon besser, auf dem man die unterschiedlichsten Waren erstehen konnte.

Natürlich gab es da auch genügend Nippes, die dann teilweise als exklusive Handarbeiten verkauft wurden. Und genügend Touristen, die wohl immer wieder darauf reinfallen.

Nach dem Besuch bei den Embera Drua waren zumindest meine Ansprüche an Qualität und Originalität deutlich gestiegen.

Ein echter Geheimtipp war das zunächst unscheinbare Restaurant an der Hauptstraße. Unter dem Dach waren die Temperaturen sehr angenehm und die Gäste bester Laune.

Das Buffet war reichlich und köstlich, und im Preis von $4 waren auch Wasser, frisch gepresster Fruchtsaft und Livemusik vom Chef des Hauses enthalten. 

Hier endete dann der Sightseeing-Teil meiner Reise, und ich verabschiedete mich von Gustavo.

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Haraldswald & Aufforstungsprojekte


"Der muss noch ein wenig ..." :-)

Jetzt war es an der Zeit, die Forste zu begutachten und endlich einen Blick in den Haraldswald zu wagen.

Um den Rahmen hier nicht zu sprengen, habe ich die Bilder vom Haraldswald sowie meine Eindrücke und Erfahrungen rund um Aufforstung auf eine neue Seite ausgelagert:

"Neues vom Haraldswald"

 

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Playa Las Lajas


Playa Las Lajas

Der krönende Abschluss der Reise war der Besuch des wunderschönen Strandes von Las Lajas, der nur ungefähr 10 Autominuten vom gleichnamigen Ort entfernt liegt.

Beim Chinesen am Strand lud ich Georg zum Abendessen ein.

Zwei Gerichte mit Getränken für $6,20, Preise zum Träumen - was an diesem Strand wirklich leicht fällt!
 


"Terasse" des China-Restaurants

Einen so unberührten und schönen kilometerlangen Strand hatte ich bislang noch nicht gesehen! Bei meinem Besuch 2006 war ich schon mal kurz hier, aber so angetan, dass ich glatt das Fotografieren vergaß - was ich ja diesmal nachholen konnte! Deshalb hatte ich mich auch entschieden, den Abend hier zu genießen. Wäre nur die dämliche Erkältung nicht gewesen...


Hotel "Caba
ña Panama" Las Lajas ...

Das Strandhotel - erbaut von Deutschen, jetzt im Besitz eines Columbianers - hatte ebenfalls eine traumhafte Lage, direkt am Strand. Von der Hängematte aus hatte man nachts einen fantastischen, unvergesslichen Blick auf den klaren Sternenhimmel!

Schattenseite: $38 waren maßlos übertrieben für eine Übernachtung in den unklimatisierten und einfachen Cabañas, deren unisoliertes Obergeschoss eher einem Ofen entsprach als einem Schlafgemach.


... mit seinen Cabañas

In dem Hotel traf ich übrigens den nächsten Deutschen, Mario, der sich ebenfalls in Panama niedergelassen hatte und nun als "PanaMario" Touristenführungen für Deutsche anbot, wobei er sich der öffentlichen Verkehrsmittel bediente, was nach seiner Aussage durchaus gut funktionierte.

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Fazit


Las Lajas, Finca Madera Fina

Meine Erwartungen wurden übertroffen, die Eindrücke von Panama außerhalb der Metropole haben mich fasziniert und die Natur schwer beeindruckt. Der Kontakt mit Einheimischen wie Ortskundigen war zumeist geprägt von Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit.

Auch mein Bedürfnis nach einem ganz individuellen Blick auf die Aufforstungs-Projekte wurde gestillt. Ich hatte dank freundlicher Unterstützung der Mitarbeiter dort Gelegenheit, meinen Eindruck vor Ort noch mal zu untermauern und natürlich den Haraldswald zu besuchen.


Embera Drua Indianer


Mündung des Rio Chagres in die Karibik

Für jeden, der Angst vor Spinnen und Schlangen hat:

In Panama habe ich genauso viele Spinnen und Schlangen in freier Wildbahn erlebt wie zuletzt in Deutschland - nämlich keine. Selbst Mosquitos sind mir nur sehr wenige begegnet. Und die gefährlichen Wildschweine gibt's dort auch nicht... :-)

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